Am 13. Dezember 2019 erscheint ein 6-CD-Boxset von Goldts musikalischem Oeuvre bei Tapete Records.

Das JuZ Leer und die Stadtbibliothek Leer präsentieren Max Goldt am 23.04.2020 ab 20 Uhr im Kulturspeicher Leer.

Cover des Boxsets

Max Goldt schreibt zu seinem musikalischen Oeuvre:

„Herzlich willkommen zu meiner musikalischen Werkschau „1980 – 2000“. Einige wenige der hierfür ausgewählten Stücke sind außerhalb dieses Zeitraumes entstanden, aber „1980 – 2000“ sieht auf dem Cover einfach knuspriger aus. Mein einziges Auswahlkriterium war: Es muß alles rein, was ich noch heute gut oder zumindest interessant finde. Selbstverständlich habe ich mich mit meinen langjährigen Mitstreitern Gerd Pasemann und Stephan Winkler ins Benehmen gesetzt, und die waren so freundlich, mir keine Steine in den Weg zu werfen. Sie sagten: Mach einfach. Die Frage bei einem solchen Projekt ist natürlich: Was tut man ins Booklet? Fotos natürlich, aber sonst? Viererlei wollte ich auf jeden Fall vermeiden. 1. Briefmarkengroße Reproduktionen von Plattencovern 2. Historische Pressestimmen und alte Eintrittskarten 3. Eine chronologische Anordnung 4. Endlose Reproduktionen nur mit Lupe lesbarer Songtexte. (Viele Songtexte finden sich im Internet, und manche sind obendrein leicht zu verstehen.) Ich entschied mich, zu einer Reihe von Stücken kleine erläuternde, bisweilen anekdotische Texte zu verfassen, ohne in irgendeiner Weise musikanalytisch oder zeitgeisteinbettend vorzugehen. Ich hoffe, meine Herangehensweise gefällt den Käufern!

Mit freundlichem Gruß, Max Goldt August 2019“

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, 1977 Umzug nach West-Berlin, Ausbildung zum Fotografen. 1981 Gründung von Foyer Des Arts zusammen mit Gerd Pasemann. Goldt war Kolumnist für die Periodika „Ich und mein Staubsauger“ und „Titanic“.

Ab 1981 veröffentlichte er mit Foyer des Arts, mit Stephan Winkler als Nuuk und solo etliche Alben, Tapes und Singles. Goldt publizierte zahlreiche Bücher und Hörbücher und ist der breiten Öffentlichkeit heute als Schriftsteller bekannt. Max Goldt sei für Deutschland was die Residents für Amerika seien, eine Institution und Fixstern in Sachen guten Geschmacks und Avantgarde hieß es in der Zeitschrift „Ox“ anlässlich der Wiederveröffentlichung des Albums „L’Eglise Des Crocodiles“ 2011. Während die Bezugnahme auf die kalifornischen Maskenmänner umstritten ist, herrscht weitestgehend Einigkeit bezüglich Fixstern, Avantgarde und guter Geschmack.

Max Goldt – Draußen die herrliche Sonne Musik 1980 – 2000.

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